Aktuelle Informationen
Gemeinsamer Austausch mit Herrn Fabian Gramling, Bundestagsabgeordneter der CDU, über die Zukunft der ambulanten Pflege
Im Rahmen eines gemeinsamen Treffens mit dem Bundestagsabgeordneten Herrn Fabian Gramling stand die aktuelle Situation der ambulanten Pflege im Mittelpunkt. In einem offenen und konstruktiven Gespräch wurden die zunehmenden Herausforderungen für ambulante Pflegedienste sowie die Auswirkungen der geplanten Pflegereformen intensiv diskutiert.
Ein zentrales Thema war die angedachte Streichung der Refinanzierung der Tariflöhne. Diese gefährdet die wirtschaftliche Stabilität der Pflegedienste und erschwert gleichzeitig die Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte. Darüber hinaus wurden die geplanten Änderungen u.a. bei der Verhinderungspflege und den Entlastungsleistungen thematisiert.
Viele ambulante Pflegedienste sehen die Gefahr, dass der Wegfall beziehungsweise die Neustrukturierung bewährter Leistungsangebote sowohl Pflegebedürftige als auch deren Angehörige vor neue Schwierigkeiten stellt. Flexible Unterstützungsangebote, die bislang zur Entlastung pflegender Angehöriger beigetragen haben, könnten dadurch eingeschränkt werden.
Im Gespräch wurde deutlich, dass eine zukunftsfähige Pflegereform die tatsächlichen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen, ihrer Angehörigen sowie der ambulanten Leistungserbringer gleichermaßen berücksichtigen muss.
Ambulante Pflegedienste leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung der Menschen in ihrem häuslichen Umfeld und benötigen dafür verlässliche politische sowie finanzielle Rahmenbedingungen.
Herr Gramling bedankte sich für den konstruktiven Austausch und die Einblicke in die Situation der ambulanten Pflegedienste. Um eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung auch künftig sicherzustellen, sind nachhaltige Lösungen erforderlich, die sowohl die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Pflegedienste als auch die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen in den Mittelpunkt stellen.
Diakoniestation beteiligte sich an Kundgebung gegen geplante Pflegereform
Die Diakoniestation hat sich am Donnerstag, 18. Juni, an einer Kundgebung von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten in Stuttgart beteiligt.
Mit der Aktion haben wir auf die gravierenden Auswirkungen der geplanten Pflegereform aufmerksam gemacht und uns gemeinsam mit vielen anderen Einrichtungen für die Interessen von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegekräften eingesetzt.
Hintergrund der Protestaktion sind die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Reform der Pflegeversicherung. Nach dem derzeitigen Entwurf sollen wichtige Leistungen für Pflegebedürftige eingeschränkt oder ganz gestrichen werden. Besonders betroffen wären Entlastungsleistungen, Unterstützungsangebote im Alltag, Betreuungsleistungen, Hilfen für Menschen mit Demenz sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.
Für viele ältere und pflegebedürftige Menschen würde dies bedeuten, dass sie notwendige Unterstützung künftig nicht mehr oder nur noch eingeschränkt erhalten könnten. Angehörige müssten deutlich mehr Pflege und Betreuung selbst übernehmen, obwohl viele bereits heute an ihre Belastungsgrenzen stoßen.
Auch für ambulante Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen hätte die Reform erhebliche Folgen. Bewährte Angebote, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurden und vielen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen, wären in ihrer bisherigen Form gefährdet.
Pflege darf nicht auf reine Grundversorgung reduziert werden. Gute Pflege bedeutet mehr als Körperpflege und medizinische Versorgung. Sie umfasst auch Betreuung, Begleitung, soziale Teilhabe und die Entlastung von Angehörigen.
Mit unserer Teilnahme an der Kundgebung wollten wir deutlich machen, dass die geplanten Änderungen nicht nur Einrichtungen wie unsere Diakoniestation betreffen, sondern vor allem die Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Großzügige Spende von EDEKA-Auracher
Ein herzliches Dankeschön an die Familie Auracher (EDEKA-Markt Güglingen und Brackenheim) für die großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro, die wir am 13. März 2026 überreicht bekommen haben.
Durch solche Unterstützung können wir in der Diakonie-Sozialstation Brackenheim/Güglingen unsere Sachaufwendungen reduzieren und die freiwerdenden Mittel noch gezielter dort einsetzen, wo sie am wichtigsten sind: beispielsweise in der Pflege und Begleitung unserer Klienten.
Spenden wie diese helfen uns außerdem dabei, Fortbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen. Denn gut geschultes Personal bedeutet noch bessere Betreuung für die Menschen, die uns anvertraut sind.

Über diese Seite kommen Sie zu unserem Pressespiegel. Hier finden Sie aktuelle Informationen zu unserer täglichen Arbeit


